Angiome gehören zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen im Kopf-Hals-Bereich. Obwohl der Begriff des „Angioms“ nach der neuesten Klassifikation veraltet ist, so wird es im klinischen Sprachgebrauch alltäglich verwendet. Vielmehr ist es richtig, von vaskulären Fehlbildungen bzw. vaskulären Anomalien zu sprechen.
Zur optimierten Versorgung von Patienten mit ausgedehnten vaskulären Anomalien gehören ein multimodales Behandlungskonzept sowie eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit. Häufig stehen betreuende Ärzte und Fachpersonal vor einer diagnostischen und therapeutischen Herausforderung.

Ein herzliches Willkommen auf unserer Informationsseite zu extrakraniellen Hämangiomen
und vaskulären Malformationen im Kopf-Hals-Bereich. Genau mit dieser Erkrankungsgruppe
befassen wir uns schwerpunktmäßig an der Marburger Univ.-Hals-Nasen-Ohrenklinik. In
vielen Fällen geht das natürlich nur in sehr enger Kooperation mit den Nachbarfächern wie
unter anderem Dermatologie, Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie, Mund-, Kiefer-
und Gesichtschirurgie sowie ganz besonders der Neuroradiologie.
Meine Begrüßung möchte ich nicht schließen, ohne Sie herzlich zu bitten, uns
Ihre Änderungs- und Optimierungswünsche mitzuteilen. Nur so können wir uns
Ihren Ansprüchen nähern. In der Hoffnung, Ihnen ein suffizienter
Ansprechpartner und Ratgeber sein zu können, verbleibe ich
Ihr
Univ.-Prof. Dr. J.A. Werner
Im Namen Ihres Marburger Angiomteams